Heckel Kirchner Mueller Nolde Pechstein  Schmidt-Rottluff Jawlensky Werefkin Kandinsky Münter Marc Macke
Erich Heckel Ernst Ludwig Kirchner Otto Mueller Emil Nolde Max Pechstein Karl Schmidt-Rottluff Alexej Jawlensky Marianne Werefkin Wassily Kandinsky Gabriele Münter Franz Marc August Macke
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EINFÜHRUNG

Neben den bedeutenden expressionistischen Sammlungen der Münchner Museen – in der Staatsgalerie moderner Kunst (ab Herbst 2002 in der Pinakothek der Moderne) und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus – bieten auch die Museen in Bernried, Kochel und Murnau ein dichtes Konzentrat expressionistischer Kunst: Der Bogen spannt sich von den Werken der Dresdener Künstlergemeinschaft Brücke (1905-1913), Vorläufern, Einzelgängern und der jüngeren Expressionistengeneration im Buchheim Museum bis hin zum Schaffen der Maler des Blauen Reiter in Kochel und Murnau.

Die drei Museen im bayerischen Oberland dokumentieren diese expressionistischen "Bewegungen“ und setzen unverwechselbare Akzente: Das Buchheim Museum kombiniert bewusst Gemälde und Arbeiten auf Papier, um die Bedeutung der Grafik und ihre stilbildende Funktion auf die Malerei der "Brücke“-Künstler anschaulich zu machen. Das Kocheler Museum hat seinen Schwerpunkt in den Bildern von Franz Marc, des bedeutendsten bayerischen Künstlers der klassischen Moderne. Murnau zeigt im Schloßmuseum Einzelwerke des "Blauen Reiter“ sowie die umfangreichste öffentliche Präsentation von Werken Gabriele Münters. Dazu geben die Originalschauplätze in und um Murnau und das Haus, in dem Kandinsky und Münter von 1908-1914 wohnten, beredten Einblick in Leben und Arbeit der Künstler. Der Besuch der drei Museen veranschaulicht die Spannweite expressionistischer Kunst und macht bewusst, dass die lebendige und kraftvolle Bildsprache des Expressionismus vielfältigste und unterschiedlichste Ausdrucksmöglichkeiten hervorgebracht hat, die schließlich bei Kandinsky und Marc in die Abstraktion mündeten.

 

 

 
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