Heckel Kirchner Mueller Nolde Pechstein  Schmidt-Rottluff Jawlensky Werefkin Kandinsky Münter Marc Macke
Erich Heckel Ernst Ludwig Kirchner Otto Mueller Emil Nolde Max Pechstein Karl Schmidt-Rottluff Alexej Jawlensky Marianne Werefkin Wassily Kandinsky Gabriele Münter Franz Marc August Macke
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DIE BRÜCKE

Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff und Fritz Bleyl gründeten 1905 in Dresden – noch als Architekturstudenten – die Künstlergemeinschaft "Brücke“, zu der später Max Pechstein, Emil Nolde und Otto Mueller stießen. Bis zum Herbst 1911 arbeiteten die jungen Künstler in Dresden eng zusammen, dann wechselten sie nach Berlin, wo sich die Gruppe 1913 auflöste. Die frühen Werke der "Brücke“ zeigen reine, kontrastreich nebeneinander gesetzte Farben, die durch den Neoimpressionismus und Werke van Goghs und Munchs angeregt sind. Erst um 1910 entfaltet sich der reife "Brücke“-Stil mit zunehmend schroffen und eckigen Formen und dem großflächigen Einsatz autonomer Farbe. Die Unmittelbarkeit und Authentizität der künstlerischen Aussage – "(...) jeder gehört zu uns: der unmittelbar und unverfälscht das wiedergibt, was ihn zum Schaffen drängt (...)“ ("Programm“, 1906) – und die Abgrenzung gegen akademische Konvention und bürgerliche Lebensordnung gehören zu den wichtigsten Maximen der "Brücke“-Mitglieder. Die Themen und Motive ihrer Werke kreisen um das eigene Leben: um Modelle und Atelierszenen; ihre sommerlichen Aufenthalte an den Moritzburger Teichen und an den Küsten der Ost- und Nordsee, um den Akt in "freier Natürlichkeit“ zu studieren; um Tanz, Varieté und Zirkus und den Gegensatz von Land(schaft) und (Groß)stadt. Die Grafik – vor allem die spontan niedergeschriebene Skizze und das Aquarell, der wiederentdeckte Holzschnitt und das Experimentieren in den Medien Radierung und Lithografie – nimmt im Schaffen der "Brücke“ breiten Raum ein.

 

 


 
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